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Christian

Meine Drechselbank

Diese Bank war einmal eine Metall- Drehbank. Leider gaben ihre konischen Gleitlager ihren Geist auf. So legte ich erst einmal eine lange Denkpause ein, Drechseln fiel aus.
Schließlich ließ ich die alten Lagersitze ausbohren, um dann neue Lagersitze und eine neue Welle für die Bank zu drehen. Die neue Spindel erhielt einstellbare Kegelrollenlager, als Antrieb dient ein Motor aus einer alten Standbohrmaschine, deren Keilriemenscheiben ich auch gleich mit verwendet habe.
Und weil ich schon mal dabei war, entstanden im Lauf der Zeit diverse Zusatzteile wie Planscheiben, Einschlagfutter, eine Lünette, eine mitlaufende Zentrierspitze und eine Führung für Bohrer.

Spindel

Die Spindel drehte ich aus 45mm Vollmaterial, die Lagersitze aus70er Vollmaterial. Die Befestigung der Lagersitze im Spindelstock erfolgt mit großen Nutmuttern.
Als Spindelgewinde wählte ich M33x1,5- leider konnte ich nicht das Normgewinde verwenden (M33x3.5), aber dafür ist meine Drehbank nicht vorgesehen.

Der Spindelkopf dient der Aufnahme der verschiedenen kleinen Einschlagfutter usw, die ich für die Bank hergestellt habe. Durch seine schlanke Form sind die Werkstücke von allen Seiten gut zu bearbeiten.

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Futter

Der Mitnehmer entstand aus Sechskantstahl, die beiden Einschlagfutter aus Aluminium, und die beiden Zapfenfutter fertigte ich wieder aus Stahl.
Alle Futter werden in das Feingewinde des Spindelkopfes eingeschraubt.
Weitere Spannvorrichtungen werden sicher im Lauf der Zeit noch folgen.

Planscheiben

Die Planscheiben bestehen aus einer Gewindehülse und der eigentlichen Scheibe, die auf die Gewindehülse heiß aufgezogen wurde. So brauchte nicht geschweißt zu werden. Erst nach dem Verbinden drehte ich die Scheiben plan.

Lünette

Die Lünette entstand im Winter 2001. Die Prismenführung für das Maschinenbett zu fräsen war ziemlich schwierig- ich wollte das Bankbett nicht durch Fehlpassungen beschädigen.
Als Laufrollen dienen kleine Kugellager, die ich ohne Auflage auf dem Werkstück laufen lasse- die Laufspuren drechsele ich halt leicht über.
Beim Bohren der Stifte und bei der Bearbeitung schlanker Werkstücke hat sich die Lünette schon oft bewährt.

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Zentrierspitze

Leider hat der Reitstock keinen Morsekegel. So blieb nir nichts weiter übrig, als mir eine mitlaufende Zentrierspitze selbst herzustellen. Zwei Kugellager und ein Druckkugellager sorgen für exakten Lauf auch bei hoher Belastung.
Die Standardspitze kann leicht gegen anders geformte Spitzen ausgewechselt werden.

Bohrerführung

Mein letztes Produkt. Die Führung wird an Stelle der Stahlauflage eingesetzt. Die Höhe der auswechselbaren gehärteten Buchsen wird durch den Stellring fixiert.

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